PIONEER:


nationality:
occupation:

born: 1872, ............
died: 1926, ............


PARENTS:




LIFE:


recorded with Carl Stumpf a visiting Siamese orchestra on wax cylinders (source?)
(see: "The First Time of Recording outside Siam in Berlin Germany in 1900" by Rainer Lotz (http://www.t-h-a-i-l-a-n-d.org/talkingmachine/boosra_mahin/rainer.html)

recorded Hopi Indians in Berlin (source?)

From a correspondent (Stephan Puille, Berlin):
- Ich kenne keine historische Quelle dass Otto Abraham bei den Aufnahmen der Siamesen durch Carl Stumpf im Jahr 1900 beteiligt war!
Woher hast Du dass Abraham Hopi Indianer in Berlin aufgenommen hat? Wann war das?

- Abraham war jedoch einer der wichtigsten Assistenten von Stumpf:
Im Sommer 1902 nahm er anlässlich eines Gastspiels des Zirkus Hagenbeck zusammen mit Stumpf die "Malabaren"-Truppe (= Teil der indischen Völkerschau des Zirkus) mit dem Phonographen auf.
Bis Anfang 1904 entstanden weitere Phonogramme von einem in Berlin studierenden Parsen mit Namen Dr. M. Davar aus Bombay. Davar spielte Ragas auf der Kniegeige.
Ausserdem werteten Abraham und Hornbostel indische Aufnahmen der G&T vom November 1902, japanische G&T Schallplatten von 1903 und türkische Phonogramme, ebenfalls von 1903 musikwissenschaftlich aus. (Quelle: Otto Abraham und Erich M. v. Hornbostel, Phonographierte indische Melodien, in: Sammelbände der Internationalen Musikgesellschaft, Jahrgang V, Heft 3, Leipzig, April - Juni 1904, S. 348-401)

- Abraham und Hornbostel sprechen auf der Sitzung der Berliner anthropologischen Gesellschaft am 20. Juni 1903 über die Bedeutung des Phonographen für vergleichende Musikwissenschaften. Auf der Sitzung wurden Walzen und Grammophonplatten vorgespielt. (Quelle: Zeitschrift für Ethnologie. Organ der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte. Fünfunddreissigster Jahrgang. 1903. Berlin. 1903, Heft IV. II Verhandlungen. Sitzung vom 20. Juni 1903 S. 631- 667)

- Abraham überzeugt die Direktion des Königlichen Museums für Völkerkunde in einem Schreiben vom 31. Juli 1903 den Missionar Schwellnus der Berliner Mission Paul Erdmann mit einem kleinen Phonographen sowie Leerwalzen für die Tonaufnahme auszurüsten. (Quelle: Museum für Völkerkunde, Acta betreffend phonographisches Material, Vol. 1, Vom 20. Juni 1903 bis 31. Dezember 1906)

- Abraham und Hornbostel werten seit Ende 1905 Phonogramme der Tehuelche, einem Indianerstamm aus Patagonien, musikwissenschaftlich aus. (Quelle: Museum für Völkerkunde, Acta betreffend phonographisches Material, Vol. 1, Vom 20. Juni 1903 bis 31. Dezember 1906)

Will be looked into - HS


NOTES:

  • "Das Phonogramm-Archiv an der Berliner Universität" by Carl Stumpf (in: Phonographische Zeitschrift 8. Jahrg., No. 49, p. 1403 (of 5 Dec 1907)






THANK YOU:


Rainer Lotz
Stephan Puille





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